Unsere Philosophie

Unternehmensphilosophie
Der Kauf eines Nachtsichtgerätes oder eines Wärmebildgerätes ist nicht einfach. Es gibt verschiedene Hersteller mit unterschiedlichen Gerätetypen und Ausführungen. Ein nicht versierter Käufer, wird mit allen Information die er aus dem Internet oder von den Geräten erhalten kann, keine Klarheit in das Dunkel bekommen und Ihn oft auf Geräte hinweisen, die nicht das leisten, was von den Verkäufern versprochen wird.

Das Herz eines Nachtsichtgerätes ist die Bildröhre. Hier werden verschiedene Bezeichnungen für die Leistungsfähigkeit der Bildröhren verwendet.

Der Begriff GEN gibt Auskunft über die Entwicklungszeiträume der Bildröhren. Gen 1 ist der Zeitraum 50 ziger Jahre, GEN 2 ist der Entwicklungszeitraum mitte der 60 ziger Jahre, GEN 2+ ist der Entwicklungszeitraum der 70 ziger Jahre, GEN 3 ist der Entwicklungszeitraum der 80 ziger Jahre. Jeder Hersteller von Bildröhren hat zu den einzelnen Entwicklungszeiträumen seine einige Bezeichnung zu den Bildröhren. Bildröhren aus dem amerikanischen Bildröhrenhersteller sind in Europa kaum zu bekommen. Wenn dann liefern die amerikanischen Bildröhrenhersteller nur minderwertige Qualität nach Europa. Durch das Embargo sind aus Russland kaum noch Bildröhren zu bekommen. Vorsicht wenn Hersteller Militärröhren anbieten, da diese schon eine hohe Lebensdauer hinter sich haben.
In Europa erhalten wir gute Bildröhren nur von Photonis. Die nach den entsprechenden Entwicklungsstufen und Leistungsstufen bezeichnet werden.

Wenn wir dann den Bildröhrentyp und Hersteller haben, kann die Leistungsfähigkeit einer Bildröhre schon teilweise eingegrenzt werden. Die genaue Leistungsfähigkeit einer Bildröhre die in einem Nachtsichtgerät verbaut wird, kann aber nur über ein Zertifikat (Messblatt) der Bildröhre bestimmt werden. Das Messblatt gibt eine technische Auskunft über die Daten (Leistungsfähigkeit) der Bildröhre und nicht das Datenblatt. Denn alle Bildröhren die Produziert werden gelangen in die Vermarktung. Auch hier gibt es die gesamt Bandbreite von hochqualitativ bis ganz schlecht. Jede gefertigte Bildröhre, auch aus der gleichen Serie ist ein Unikat. Damit ist die Typenbezeichnung einer Bildröhre nicht gleich so, dass diese immer hohe FOM - Werte hat.

In dem Zertifikat (Messblatt) der Bildröhre lässt sich unter anderem auch das Herstellungsdatum erkennen. Denn eine Bildröhre hat nur eine bestimmte Lebensdauer. Die Lebensdauer ist immer auf optimale Lichtverhältnisse ausgelegt.  Vollmond ist zum Beispiel kein optimales Lichtverhältnis für die Bildröhre und reduziert die Lebensdauer entsprechend schneller.

Die technischen Daten einer Bildröhre haben verschieden Kennwerte: Linienpaare (lp/mm), S/R=S/N Werte (Signal/Rauschverhältnis), FOM Werte (Linienpaare x Signal-Rauchverhältnis), Gain. Gain ist der Wert der etwas über die Verstärkung der Bildröhre aus sagt. Bitte hier immer beachten, welche Einheit hier zugrunde gelegt sind.
Diese Werte geben dann Auskunft für welche Einsatzbereiche sich Bildröhren eignen und mit welchen Objektiven und Linsen, das Gerät komplettiert werden kann.

Bildröhren aus neuer Produktion haben heute ATG (Auto gating) Funktion und sind selbst dimmbar (EGAC).
Auch sind hochqualitative Nachtsichtgeräte nicht nur von der Bildröhre abhängig. Sondern die Objektive (Linsen), Okulare, Durchmesser der Objektive, Bildwandler und die Bauform (Festigkeit und Passgenauigkeit) haben einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des  Nachtsichtgerätes. Im Weiteren kommt noch der Aufbau, wie die Lagerung der Drehteile, Gehäusematerial, Festigkeit der Bauteile und qualitative Verarbeitung hinzu. Die Fakten entscheiden dann, ob sich ein Gerät zum präzisen Schießen eignet.
Um im diesen Dschungel einen Überblick zu erhalten reicht es nicht Werte zu vergleichen. Denn meisten werden die benötigten Werte der Geräte zum Vergleichen gar nicht erst angegeben.

Lassen Sie sich von einem Fachhändler beraten und kaufen Sie dort.
Der richtige Lösungsansatz ist das Ziel zum Erfolg